Ein Studierendenhaus für die TU Dresden!

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  • Ausstellung vom 08.05. bis 23.05. in der SLUB

    • 30 Apr 2012
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    • Ausstellung Seminar Studierendenhaus
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    „Ein Studierendenhaus für die TU Dresden“  - TU Initiative eröffnet am 08. Mai zweiwöchige Ausstellung im Foyer der Sächsischen Landes-, Staats-und Universitätsbibliothek (SLUB)

    Im letzten Wintersemester 2011/12 haben Studierende der Fakultät Architektur in Begleitung von Prof. Christoph Schulten Modelle für ein Studierendenhaus auf dem Campus der TU Dresden  entworfen. Ziel war es, einen offenen Komplex zu gestalten, der zum Treffpunkt für Studierende, Lehrende und Forschende wird. 

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    „Ein solches Studierendenhaus gibt es noch nicht auf dem Campus der TU Dresden. Es soll Raum für Begegnungen und Entspannung bieten und zugleich den verschiedenen räumlichen Bedürfnissen engagierter Studentinnen und Studenten gerecht werden“ merkt Nick Wagner, Vorstand von
    PROPHIL DRESDEN e.V., an. „Damit soll auch dem Provisorium „StuRa-Baracke“ ein Ende gesetzt werden“, ergänzt Wagner.

    Vom 8. bis 23. Mai können die studentischen Entwürfe im Foyer der  SLUB angesehen und von den Besucherinnen und Besuchern bewertet werden. Eine abschließende Finissage mit Preisverleihung findet am 23. Mai im Vortragssaal der SLUB statt, die vom Rektor der TU Dresden Prof. Hans Müller-Steinhagen um 16:30 Uhr mit einem Grußwort eröffnet wird. 

    Neben der Bewertung durch das Publikum beurteilt eine ausgewählte Jury die studentischen Entwürfe anhand verschiedener Kriterien. Die drei ersten Plätze und der Publikumsliebling werden mit einem Preisgeld und einem Sachpreis ausgezeichnet. 

    „Wir sind sehr gespannt, wie die Entwürfe der Studierenden bei den Besucherinnen und Besuchern ankommen und wer den Publikumspreis gewinnt, da sich in der SLUB die Zielgruppe befindet“ äußert sich Kristin Hofmann, Mitglied der Studentenstiftung Dresden erwartungsvoll. 

    Nach dem offiziellen Teil können sich alle Interessierten bei Knabbereien, Sekt und Musik über den Bau des Studierendenhauses und dessen Bedeutung austauschen. „Zu solchen Veranstaltungen kommen viele Menschen zusammen, die interessiert an dem Bau dieses Studi-Hauses sind. Wir freuen uns, schon jetzt mögliche Investoren und Spender zu finden und laden hiermit herzlich zur Finissage am 23. Mai ein“, so Carolin Riedel, Projektmitglied.

    Das Seminar und die Ausstellung gehen auf die Initiative „Ein Studierendenhaus für die TU Dresden“ zurück. Sie wird vom Studentenrat der TU Dresden, der Studentenstiftung Dresden und PROPHIL DRESDEN e.V. getragen. 

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  • Die ersten Entwürfe

    • 30 Dec 2011
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    • Entwürfe Seminar Studierendenhaus
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    (download)
    Click here to download:
    die-ersten-entwurfe-naCfkFfpovswlfddAvml.zip (7.58 MB)
    (nw) Im Herbst haben Studierende in Begleitung von Prof. Christoph Schulten begonnen, Studentenhäuser zu entwerfen. Den Auftakt machte ein Workshop, bei dem Anforderungen an das Haus aus studentischer Perspektive und die Einbettung des Neubaus in die Campuslandschaft diskutiert wurden. Nun gibt es die ersten Entwürfe. Die fertigen Modelle werden demnächst auf einer Ausstellung präsentiert.

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  • Prof. Hermann Kokenge: "Eine Exzellenzuni ist ohne Studierenden- haus nicht denkbar"

    • 20 Dec 2011
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    • Campus Exzellenz Masterplan Studierendenhaus
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    Kokenge
    Prof. Hermann Kokenge ist Professor für Landschaftsarchitektur an der TU Dresden. Über sieben Jahre stand er als Rektor an der Spitze der Universität. Wir haben ihn um seine Meinung zum Campus, dessen Entwicklung und dem Studierendenhaus gebeten.

    Herr Kokenge, Sie haben als Rektor zwei Amtszeiten die TU Dresden und damit auch den Campus gestaltet. Wie bewerten Sie die Entwicklung des Campus in den letzten Jahren?

    Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, verschiedene Bauprojekte zu realisieren bzw. sie auf den Weg zu bringen. So konnten u. a. das Zentrum für Energietechnik, der zweite Bauabschnitt des Chemiegebäudes und der zweite Bauabschnitt des Bioinnovationszentrums in der Johannstadt fertiggestellt werden. An der Nöthnitzer Straße ist das Technikum im Bau.

    Ebenso konnte die Planungen für die Sanierung von Altbauten vorangetrieben werden. Der Fitz-Förster-Bau und auch der Beyer-Bau werden in den nächsten Jahren (endlich) grundlegend überholt und zum Teil für neue Nutzungen umgeändert werden.

    Andererseits gibt es nach wie vor einen großen Bedarf an Neubauten, wenn man z.B. an die Sprach- und Literaturwissenschaften denkt oder sich die Baulichkeiten an der August-Bebel-Straße ansieht. Und auch bleibt festzustellen, dass der größte Teil der Altbauten sanierungsbedürftig ist.

    Insgesamt halte ich es für notwendig, dass eine Konzeption, ein „Masterplan“ für die bauliche Entwicklung der Universität erstellt wird. Der Anfang der 1990er Jahre erstellte Rahmenplan ist überholt und u.a. wegen der dort vorgesehenen baulichen Dichte auf dem Hauptcampus zu hinterfragen.

    Welchen weiteren Handlungsbedarf sehen Sie insbesondere aus der Sicht als Landschaftsarchitekt, um den Campus attraktiver zu gestalten? Welche Maßnahmen können Sie benennen?

    Der Masterplan sollte nach meinen Vorstellungen ein „Leitbild“ enthalten, in dem auch gestalterische Vorgaben getroffen werden.

    Heute ist der Hauptcampus auf der Südhöhe von einer großen Heterogenität gekennzeichnet: Neben architektonisch anspruchsvollen Neu- und Altbauten gibt es eine Fülle an Provisorien, nicht maßstabsgerechten Gebäuden und Einzellösungen (man könnte auch von Notlösungen sprechen), die weder von der Qualität überzeugen, noch einen Beitrag zu einem stimmigen Gesamtbild leisten. Die vorhandenen Wege entsprechen teilweise kaum mehr der Verkehrssicherungspflicht.

    Straßen, Wege und Plätze sind mit einer Fülle unterschiedlichster Materialien versehen. Bänke und sonstige Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es nur sehr wenige, die wiederum zum Teil stark ausbesserungsbedürftig sind und ebenfalls kein durchgängiges Muster erkennen lassen. Ein Beleuchtungskonzept besteht nicht. Das Durcheinander setzt sich bei der Bepflanzung fort. Auch hier ist kein durchgängiger Gestaltungsansatz zu erkennen. Hinzu kommt, dass der Pflegezustand sehr zu wünschen übrig lässt. Zur Zeit nehmen Parkplätze einen großen Teil der Freiflächen in Anspruch. Eine sinnvolle Begrenzung und Ordnung der Parkplätze wäre notwendig.

    Teil des Masterplanes sollte deshalb ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept der Freiflächen sein. Differenzierte Aufenthaltsflächen im Freien, Spiel- und Sportmöglichkeiten, Fuß- und Radwegeverbindungen, Erschließung und ruhender Verkehr sind nur einige Stichworte für ein solches Konzept.

    Die Außenräume des Campus auf der Südhöhe bieten ein großes Potential zur Attraktivitätssteigerung der Universität. Dieses Potential zu nutzen, würde bedeuten, den Studierenden sowie allen übrigen Mitgliedern der Universität ein nicht nur ästhetisch ansprechendes sondern auch ein vielfältig nutzbares Umfeld anzubieten. Hiermit dürfte auch ein Beitrag zur Identifikation mit der Universität verbunden sein.

    Zusätzlich würde eine so „gestaltete“ Universität auch einen Anziehungspunkt für die Bewohner des umgebenden Stadtbezirks bilden. Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn die Freiflächen der Universität gleichzeitig auch von der Stadtbevölkerung aufgesucht würden. Heute ist das Universitätsgelände an Wochenenden fast menschenleer. Die Universität ist Teil der Stadt. Sie sollte sich deshalb nicht verschließen, sondern sich öffnen und zusätzliche Möglichkeiten für die Bewohner aufweisen.

    Studierendenvertreter haben immer auf ein Ende des Provisoriums „StuRa-Baracke“ gedrängt. Auch Sie haben sich seinerzeit mit dieser Forderung konfrontiert gesehen. Woran ist der Neubau bisher gescheitert?

    Ich kann nicht sagen, dass die Studierenden immer darauf gedrängt haben, dass die StuRa-Baracke ersetzt wird. Ich kann mich an verschiedene Gespräche mit Vertretern des Studentenrates erinnern, in denen deutlich wurde, dass man die „Selbstbestimmtheit“ und die absolute „Aufsichtslosigkeit“ sehr schätzte und gleichzeitig befürchtete, dass in einem Neubau diese Freiheiten zumindest einschränkt würden. Gescheitert ist ein Neubau aber bisher an der fehlenden Finanzierung.

    Mit der Gründung der Initiative für ein Studierendenhaus an der TU Dresden wird das Anliegen nun wieder auf die Agenda gesetzt. Wie wünschen Sie sich ein Studierendenhaus, was bedeutet Ihnen ein solches Projekt?

    Ein Studierendenhaus wäre eine tolle Sache und würde dem Campus sehr gut tun. Denn, so jedenfalls würde ich mir ein solches Haus wünschen, es wäre ein Gebäude voller Leben, auch am Abend, auch am Wochenende.

    Es sollte deshalb an zentraler Stelle auf dem Campus errichtet werden.

    Es müsste neben den Funktionsräumen des Studentenrates auch Möglichkeiten der Begegnung bieten, nein, es müsste zur Begegnung animieren: zwischen Studierenden, zwischen Studierenden und Professorinnen und Professoren und allen anderen Gruppen der Hochschule und auch mit Leuten außerhalb der Uni. Ein Café oder eine Kneipe wäre notwendig, Räume für ungestörte Gespräche in kleinen und größeren Runden, Angebote für Studierende aus dem Ausland, für Erstsemester..... Und natürlich auch Flächen im Außenraum zum Grillen, zum Aufenthalt....

    Haben Sie einen Tipp, wie die Initiative ihrem Ziel näher kommen kann?

    Verbündete suchen in der Politik, innerhalb der Uni, bei Prominenten aller Art; das Thema auf die Tagesordnung von allen nur möglichen Sitzungen bringen und es konsequent immer wieder zur Sprache bringen.

    Die Öffentlichkeit suchen und Artikel in den Zeitungen schreiben. Eine Exzellenzuni ist doch ohne Studierendenhaus nicht denkbar, oder?

     

    Herr Prof. Kokenge, vielen Dank für das Gespräch.
    Es fragten Kristin Hofmann und Nick Wagner .

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  • Studentisches Seminar entwirft Studi-Häuser

    • 19 Oct 2011
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    • Entwürfe Seminar Studierendenhaus
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    (cr) Seit dem 18. Oktober entwerfen Studierende der Architektur unter Anleitung von Prof. Christoph  Schulten Studentenhäuser. Mit dem Ziel einen offenen Komplex zu entwerfen, der zum Anziehungspunk für Studierende wird, Raum für freies Lernen, Austausch und Entspannung bietet und zugleich den verschiedenen räumlichen Bedürfnissen engagierter Studentinnen und Studenten gerecht wird, entstehen so bis zum Ende des Wintersemester 2011/12 bis zu 20 Arbeiten.

    Wir sind gespannt, welche Entwürfe im nächsten Jahr in einer Ausstellung zu sehen sind und welches Projekt vielleicht als Vorlage für den Bau des TUD-Studierendenhauses dient. 

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  • Wem gehört die Mommsen- straße?

    • 18 Oct 2011
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    • Campus Freiräume Mommsenstraße Straßenraumgestaltung
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    Uj1
    So könnte die Mommsenstraße nach dem Entwurf von Sebastian Pietzsch aussehen.

    »Street science« – Wem gehört die Mommsenstraße?
    Ein Semesterprojekt der künftigen Landschaftsarchitekten

    Dass der »Motorisierte Individualverkehr« pro beförderter Person im Stadtraum mit zirka 100 m² den weitaus größten Flächenbedarf hat, ist auch in der Mommsenstraße gut ablesbar. Dabei vereint die Mommsenstraße wesentliche zentrale Funktionen des Universitäts-Campus. Das Rektorat, die Alte Mensa, der Infopoint und die Universitätsverwaltung haben hier ihren Sitz. Hier werden Gäste, Wissenschaftler und Studierende aus der ganzen Welt empfangen.

    Die  Mommsenstraße wird nicht nur vom Kfz-Verkehr, sondern auch von Fahrrädern und von Fußgängern stark frequentiert. Heute liegt die Dominanz der Straßenraumgestaltung jedoch deutlich beim Kfz-Verkehr. Wie gerecht ist jedoch diese Verteilung der unterschiedlichen Verkehre im Straßenraum und wie angemessen ist sie im Hinblick auf die Summe der Funktionen, die die Mommsenstraße übernimmt?

    Wem also soll die Mommsenstraße in Zukunft »gehören«? Diese Fragen zu beantworten sollte unter anderem Ziel des Semesterprojekts sein. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Verkehrsraum-Gestaltung des Universitätscampus, um die Einführung eines »Jobtickets« oder die Frage nach einer Neustrukturierung von PKW-Stellplätzen und der verschiedenen Verkehre innerhalb des Campus der Technischen Universität Dresden haben die Studierenden im  Semesterprojekt, unter Annahme einer Kfz-Verkehrsreduzierung (beispielsweise über eine schwerpunktmäßige Verlagerung der Verkehrsführung über die Nöthnitzer-Str. und eine Vermeidung von Durchgangsverkehr in der Mommsenstraße) eine Straßenraumgestaltung entwickelt, die einerseits die repräsentative Funktion und die Aufenthaltsqualität stärkt, aber auch die Verkehrsfunktionen integriert und sich mit dem Fahrradverkehr und Fragen der barrierefreien
    Gestaltung auseinandersetzt.

    Die Studierenden (Studiengang Landschaftsarchitektur) im Semesterprojekt waren: Jenny  Gebauer, Benjamin Hähnel, Sarah Hörnig, Sebastian Pietzsch, Anne Sieber und Lina Tautorat.

    Nachfolgend einige Erläuterungen zu den exemplarisch ausgewählten Arbeiten von Sebastian Pietzsch sowie Jenny Gebauer und Lina Tautorat:

    Sebastian Pietzsch möchte die Mommsenstraße den angegliederten Gebäudenutzungen entsprechend hervorgehoben gestalten. Die Verkehrsführung wird im Zweirichtungsverkehr beibehalten, jedoch mit auf das notwendige Maß verkleinerter Fahrbahnbreite. Daraus ergibt sich
    die Möglichkeit der promenadenartigen Gestaltung der Mommsenstraße mit aufgeweiteten Kreuzungsplätzen. Durch diese fußgängerfreundliche Gestaltung wird die Mommsenstraße als Parksuch- und Durchfahrtsstraße unattraktiv und der motorisierte Individualverkehr auf Quell- und Zielverkehre minimiert.

    Aus der Verkehrsanalyse und dem daraus abgeleiteten Verkehrskonzept wurde das Entwurfsthema der Kreuzungsplätze entwickelt. An diesen Stellen führt die Fahrbahn auf das Niveau des Fußgängers und auf dessen Belag (Granitplatten, 30x30cm, grau). Die dunklen Granitborde durchlaufen die Kreuzungen und geben dadurch eine Orientierung für den  Straßenverlauf. Die zwischen den Kreuzungen liegenden Straßenbereiche werden aus gesägtem, hellem Großsteinpflaster hergestellt und verzahnen sich auf diese Weise nach dem Shared-Space-Prinzip optisch mit den Fußgängerbereichen.

    Durch die schmalere Fahrbahnbreite ergibt sich die Möglichkeit, den Gehbereich besonders zu betonen. In den mit grauen Granitplatten belegten Gehweg wird ein Band aus dunklen, großformatigen Granitplatten gelegt. Darauf werden sämtliche Ausstattungen konzentriert: sitzen, Fahrrad parken, kurzzeitparken, Bäume pflanzen, Müll wegbringen, beleuchten und repräsentieren.

    Die Mommsenstraße kann auch eine Repräsentationsfläche für die TU Dresden sein. Auf einzelnen Wissenssteinen werden einerseits geschichtliche Fakten und andererseits Persönlichkeiten oder Informationen zu Fakultäten der TU Dresden präsentiert. Dadurch wird aus einem reinen Funktionsstreifen das Wissensband. Gefasst wird das Band mit Mosaiksteinstreifen, welche gleichzeitig als Blindenleitstreifen dienen.

    Typisch für den Campus der TU Dresden sind die grünen Vorzonen der Gebäude. Meist als Rasenfläche ausgebildet entwickelt sich das Thema auf dem Campus eher zurückhaltend. An der Mommsenstraße sollen sich die Vorgartenbereiche stärker in ihrer Individualität entwickeln. Dabei wird versucht, den Bezug zum Gebäude herauszuarbeiten.

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    Entwurf und Materialplan von Jenny Gebauer und Lina Tautorat.

    Jenny Gebauer und Lina Tautorat schlagen vor, die bestehende klassische Straßengliederung im östlichen Bereich beizubehalten, an wichtigen Knotenpunkten so zu verändern, dass der Autoverkehr entschleunigt wird und die Begegnung aller Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt möglich ist.

    Durch die Analyse haben sich Knotenpunkte im Bereich Fritz-Foerster-Bau/Studenteninformation und vor der Alten Mensa herauskristallisiert.

    Vor dem Fritz-Foerster-Bau wird ein platzartiger Bereich auf Gehwegebene geschaffen, der den Straßenverlauf auf 20 m unterbricht. Dieser Bereich ist wie die Gehwege gepflastert und verbindet die beiden Straßenseiten. Der Autofahrer soll durch die fußgängerfreundliche Ausbildung dieses Bereiches zu erhöhter Aufmerksamkeit gezwungen werden und dem Fußgänger dadurch die Straßenquerung erleichtern.

    Der Bereich vor der Alten Mensa hat sich durch die hohe Fußgängerfrequentierung in der Analyse als besonderer Knotenpunkt herausgestellt. An dieser Stelle wird das Konzept der Verlangsamung des fahrenden Verkehrs zu Gunsten des Fußgängers auf einen großflächigen Bereich angewendet.

    Das Gebiet zwischen der Einmündung der Dülferstraße und der Helmholtzstraße wird in Anlehnung an das Shared Space Prinzip gestaltet: Es existiert kein vorgegebener Fahrbereich, alle Verkehrsteilnehmer befinden sich auf einer Ebene. Dadurch entsteht eine platzartige Zone, deren Einheitlichkeit von dem durchgehenden Pflastermuster gestärkt wird. Durch das unregelmäßige Vorspringen von Bäumen und Einbauten können Autos nicht geradlinig durchfahren. Es ist möglich, den Platzbereich vor der Alten Mensa in beide Richtungen mit dem PKW zu befahren, die lichte Breite beträgt an den schmalsten Stellen 7 m. Durch den Zwang zur langsameren Durchquerung dieses Bereiches soll erreicht werden, dass weniger Autos diese Zone befahren und stattdessen den schnelleren Weg über die Nöthnitzer Straße und Helmholtzstraße nutzen. Die Mommsenstraße soll vom Durchgangsverkehr entlastet und hauptsächlich von Anliegerverkehr befahren werden. Durch die platzartige Gestaltung des Bereiches vor der Alten Mensa besteht auch die Möglichkeit, diesen Bereich für Veranstaltungen zu nutzen. Angrenzend an die Mommsenstraße befinden sich verschiedene Universitätsgebäude. Durch die Schaffung von platzartigen Bereichen vor jedem Eingang wird eine Verbindung von Gebäuden und Straße erreicht und gleichzeitig Raum zum Aufenthalt gegeben.

    Prof. Irene Lohaus, Sebastian Exner
    Die Autoren des Artikels waren auch Betreuer des Projektes.

    Der Beitrag erschien im Dresdner Universitätsjournal 16/2011, S. 3.

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  • Nutzung: Was soll ins Haus?

    • 10 Jul 2011
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    • Nutzung Studierendenhaus Umfrage
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    Studierendenhaus_umfrage12
    Wir haben im Frühjahr Gremienaktive befragt und am meisten wurde genannt: Ein Ruheraum. Auf den Plätzen folgten Arbeits- und Besprechungsräume sowie eine Küche. Vor dem Haus wünschen sich die Befragten einen Grillplatz. Die komplette Liste findet ihr in der Abbildung. 

    Doch welche Nutzungsmöglichkeiten und Angebote fehlen euch als Leserinnen und Leser des Blogs? Kommentiert diesen Beitrag mit euren Wünschen oder schreibt auf unsere Facebook-Wall. Wir sind gespannt!

    Text und Abbildung: Nick Wagner

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  • Transitraum

    • 8 Jul 2011
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    • Aktion Flurgespräche Studierendenhaus
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    Christinlubke_transitraum

    »Transitraum. 1 Tag – 1 Ort – 1 Aktion« - mit dabei war das Studierendenhaus. Für einen Tag bezog es am 7. Juli den 2 x 4m großen, temporären Raum auf der August-Bebel-Straße. Die Gäste konnten ihre Ideen zur Nutzung und Gestaltung des Hauses einbringen. Häufiger Wunsch war am Standort der Kunstpädagogik die Schaffung von Ateliers, dicht gefolgt von einem Swimmingpool. Bei den sommerlich-heißen Temperaturen durchaus nachvollziehbar.

    Foto: Christin Lübke

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  • Studierenden- haus goes BRN

    • 20 Jun 2011
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    • Aktion Studierendenhaus
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    Studihaus_brn
    Für drei Tage war in der Dresdner Neustadt die Bunte Republik ausgerufen. Und in einer solchen darf das neue Projekt vom StuRa, der Studentenstiftung und prophil dresden e.V. natürlich nicht fehlen.

    Und so bauten viele fleißige Hände am 18. Juni auf der Sebnitzer Straße aus allerlei Bastelmaterial ihre Traumhäuser für die studententische Selbstverwaltung und die vielen anderen Projekte, die bisher kein Zuhause auf dem Campus gefunden haben.

    Für die interessierten Gesichter am Rand hatten wir Informationsflyer und Antworten auf alle Fragen parat. Immerhin ist Transparenz und Offenheit nicht nur Ziel, sondern auch Weg.

    Die fertigen Kunstwerke kann man im Kiosk gegenüber der Alten Mensa bewundern. Dort wird in Kürze das Projekt in Gänze einziehen und weitere Ideen vorstellen.

    Text und Foto: Kristin Hofmann

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  • Presse (1): Der Ausbruch

    • 16 Jun 2011
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    • Presse Studierendenhaus
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    Der Ausbruch aus der TU-Sperrholzbaracke
    Studierendeninitiativen auf dem Vormarsch zu neuem Obdach

    ad-rem Bericht zur Initiative "Ein Studierendenhaus für die TU Dresden" vom 15.06.2011, Seite 2

    Ideensammlung für ein Studierendenhaus auf dem Campus der TU Dresden: Zur Bunten Republik Neustadt werden Traumhäuser gebaut.

    Engagement braucht ein Zuhause, Engagierte einen Ort für ihr Tun, Interessierte eine Anlaufstelle, um sich über die Vielzahl der Initiativen an der TU Dresden zu informieren! Mit diesen Worten begann die Initiative „Studierendenhaus“ ihre Arbeit, um dem Provisorium – der betagten Baracke des Studentenrates (StuRa) auf dem TU Campus – endlich eine Absage zu erteilen und sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen. „Von Neubau über Umbau oder Umzug ist vieles denkbar“, sagt Nick Wagner vom Förderverein der Philosophischen Fakultät „prophil dresden“.

    Hoffnung auf Begleitung

    Über viele Jahre hinweg landete das Thema immer wieder auf der Agenda, erinnert er sich. Doch nie wurde etwas Konkretes beschlossen. „Diesmal versuchen wir mit der Zusammenarbeit von der Studentenstiftung Dresden, prophil dresden und dem Studentenrat, dem Anliegen ein größeres Gewicht zu geben“, erklärt Wagner, der selbst an der TU Dresden Geschichte, Politikwissenschaft und Geografie studierte und sich als Studentenvertreter für seine Kommilitonen unter anderem im Senat der Uni stark gemacht hat.

    Auch das TU-Rektorat wirke sehr interessiert. „Wir würden uns freuen, wenn demnächst auch Vertreter von Unileitung und Verwaltung das Projekt begleiten“, hofft Wagner. Doch bis dahin würden zunächst Informationen zusammengetragen, veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. „Egal ob als Kommentar auf der Facebook-Seite oder als tatkräftige Unterstützung in der Projektgruppe ist jede Form der Beteiligung möglich und gewünscht“, betont Wagner. Schließlich wolle man die Wünsche und Anforderungen der potentiellen Nutzer eines Studierendenhauses bereits in der Planungsphase berücksichtigen.

    Dafür fand auch eine erste Befragung unter studentischen Gremienmitgliedern und Hochschulgruppen statt. Diese ergab, dass grundsätzlich ein großer Bedarf an weiteren, insbesondere multifunktional nutzbaren Räumen bestünde, die zudem in einem baulich guten Zustand sein sollten („ad rem“ berichtete in Ausgabe 15.2011 zum Sanierungsbedarf der TU Dresden). „Wichtig war den Befragten auch die zentrale Lage und gute Erreichbarkeit des Hauses, während die Repräsentativität des Gebäudes eine stark untergeordnete Rolle spielte“, fasst Wagner die Ergebnisse zusammen.

    Bastelstunde zur Republikfeier

    Das Projekt soll zukünftig aber auch konkretere Formen annehmen. Wagner dazu zuversichtlich: „Wir hoffen, noch in diesem Jahr ein erstes Seminar anbieten zu können, bei dem sich beispielsweise Studierende der Architektur mit der konkreten Planung des Vorhabens auseinandersetzen.“

    Erste Traumstudierendenhäuser dürfen schließlich schon am Samstag (18.6.) bei der Bunten Republik Neustadt gebastelt werden – dann aber noch aus Papier, Pappe und Leim. „Wir möchten das Projekt vorstellen und die Studierenden, aber auch alle anderen Interessierten, von der Idee begeistern, ein Studierendenhaus auf dem Campus zu bauen bzw. zu entwickeln“, erklärt Studentenratsmitglied Kristin Hofmann diese Bastelaktion.

    Text: Antje Meier

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  • Anfänge (2): Ein Platz an der Uni

    • 9 Jun 2011
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    • Anknüpfungspunkte Wettbewerb forum universität dresden
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    Fud_bankseminar07
    (nw) Im Wintersemester 2005/06 entwarfen in einem interdisziplinären Wettbewerb Studierende Sitzmöglichkeiten für den Campus der TU Dresden. Neben einem Preisgeld von insgesamt 1000 Euro lockte die Umsetzung des besten Entwurfs auf dem Unigelände. Begleitend zum Wettbewerb fand ein Blockseminar statt, in dem die Teilnehmer/innen in die Thematik eingeführt und betreut wurden. Seminar und Wettbewerb wurden von Professor Jörg Joppien, Grundlagen des Entwerfens an der Fakultät Architektur, und von Dr. Peter E. Fäßler, Dozent an der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Philosophischen Fakultät, betreut. Hintergrund der Auslobung war der Mangel an Sitzmöglichkeiten auf dem Universitätsgelände. Der von der TU Dresden unterstützte Wettbewerb der Studenteninitiative 'forum universität dresden' (heute 'prophil dresden') bot die Möglichkeit, die Studierenden in die Campusgestaltung einzubeziehen.

    Preisträger, Platzierte und Seminarimpressionen:

    (download)
    Click here to download:
    anfange-2-ein-platz-an-der-uni-CxsEBztkGfvgccjFuCan.zip (6.08 MB)
    Im Januar 2006 wurden die Gewinner prämiert. Die Architekturstudenten Nicolas Maes und Remy Carteron stellten mit "X 7" einen Bezug zur TU Dresden her, indem sie ausschließlich an der TUD erfundene Materialien verwendeten. Der zweite Preis in Höhe von 350 Euro ging an das Team mit dem Entwurf „Think Bank“, eine von innen beleuchtete Betonbank, in welche die Namen berühmter Persönlichkeiten der TU eingelassen werden können. Die Arbeit „L 54“ erhielt den mit 150 Euro dotierten dritten Preis. Auf beweglichen Holzelementen können sich die Studenten dort niederlassen. Besondere Anerkennung erhielt der Entwurf „Equality“, in dem die Gleichheit von Student und Dozent betont wird, sowie die Arbeit „Campus make-up“, welche den Campus mit Farbtupfern schmückt. Besonders gewürdigt wurde der Entwurf „TUD airpad“, ein mobiles kleines Sitzkissen (inzwischen über das Uni-Marketing erhältlich). Insgesamt wurden 40 Entwürfe eingereicht. „Es wurde von den Studenten eine Vielfalt von Material und Bewegung in Bankprojekte umgesetzt“, sagt Barbara Willecke, Jurymitglied und freie Architektin aus Berlin. Bewertet wurden neben Sitzkomfort und dem Bezug zur TU Dresden auch identitätsstiftende Aspekte. Der beste Entwurf sollte auf dem Campus umgesetzt werden.

    Fotos: Privat

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    Initiative für den Neubau eines Studierendenhaus auf dem Campus der TU Dresden

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